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25.07.2014, 18:51 Uhr
Katharina Reiche und Henryk Wichmann für eine B-96 Umgehung
Ortstermin - "Müllerschule"
 Hochrangige Mitglieder der Regierung machen sich ein Bild über die Dringlichkeit der Ortsumfahrung.
Katharina Reiche, Staatssekretärin für Verkehr und Henryk Wichmann Mitglied des Landtages sichern Ihre Unterstützung zu.
Ortstermin "Müllerschule"
 

Eine Staatssekretärin in Fürstenberg

11.07.2014 | Fürstenberg/Havel

10.000 Fahrzeuge täglich auf einer Bundesstraße sind normal. „Außerhalb der Ortschaft sind sie keine Belastung, aber wenn sie wie hier in Fürstenberg durch die ganze Stadt rollen und darunter auch noch viele Lkws sind, sieht das anders aus.“ Katherina Reiche (CDU), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur, hat am Donnerstag während eines Stadtrundgangs vor der Sitzung des B 96-Beirates den Leidensdruck der Fürstenberger nachvollzogen. Empfangen wurde sie mit viel Getöse: Die Bürgerinitiative (BI) „B 96 raus!“ hatte „Drum Attack“ von „Neustart“ gebeten, vor dem Rathaus zu trommeln, und die BI-Mitglieder waren mit Protestschildern erschienen. Die waren nicht gegen Katherina Reiche gerichtet, denn die Fürstenberger empfinden sie als Verbündete.


Sie machte deutlich, dass der Bund selbst an einer zügigen Umsetzung des Straßenbauvorhabens in Fürstenberg interessiert sei. Nicht umsonst steht die Umgehung im aktuellen Bundesverkehrswegeplan mit dem Vermerk „vordinglicher Bedarf“. Das bedeutet, dass die Landesregierung Brandenburgs seit gut zehn Jahren den Auftrag hat, diese Umfahrung zu planen. Damit ist bis heute nicht begonnen worden, es gibt lediglich die Linienbestimmung. Katherina Reiche liegt eine Schuldzuweisung ans Land fern, „aber die Hausaufgaben hinsichtlich der Planung müssen gemacht werden. Wie soll sonst das Baurecht hergestellt werden?“.

Auf jeden Fall habe das Land Fürstenberg als verkehrliche Schwachstelle identifiziert. „Deshalb schlägt der Bund die Ortsumgehung auch für den neuen Bundesverkehrswegeplan mit dem Vermerk ,vordringlicher Bedarf’ vor. Ob’s der wieder wird, entscheiden die Bundestagsabgeordneten“, so Reiche. Mindestens Uwe Feiler, Harald Petzold (Die Linke) und Dagmar Ziegler (SPD) stehen den Fürstenbergern zur Seite. Der Bund sieht Fürstenberg übrigens auch prioritär gegenüber der Umgehung Gransee/Altlüdersdorf. Darüber herrsche in der Region schon Konsens, merkte Wolfgang Schwericke, stellvertretender Amtsdirektor des Amtes Gransee und Gemeinden, an. Gransee überlasse freiwillig Fürstenberg den Vortritt, denn die Wasserstadt ist der B 96-Knoten zwischen Oranienburg und der Ostsee.

Quelle: Dieser Artikel erschien in der Märkischen Allgemeinen.

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