12.12.2017, 17:36 Uhr
Klärschlamm stärker im Fokus
CDU-Initiative mit Wirkung
Die Stadt Fürstenberg will den Agrar-Unternehmer Friedrich von Schönfels...
Die Stadt Fürstenberg will den Agrar-Unternehmer Friedrich von Schönfels zu mehr Transparenz auffordern wegen seiner umfangreichen Ausbringung von Klärschlamm im Fürstenberger Seenland. Darauf einigten sich die Stadtverordneten Olaf Bechert und Ilona Friedrich (CDU), Tilman Kunowski (Bündnis'90 /Die Grünen) und Bürgermeister Robert Philipp (parteilos) am Dienstag während eines Gespräches im Rathaus, an dem auch als Experte der Chef des Eigenbetriebs Wasser-Abwasser, Dr. Ralf Lunkenheimer, teilnahm. Zugleich beschloss man in der Runde, eine bereits existierende Probe noch differenzierter untersuchen zu lassen - finanziert von der Kommune. Eine erste, einfache Untersuchung in einem Fachlabor war von Kunowski mit finanzieller Unterstützung der Fürstenberger CDU initiiert worden - wobei die Ergebnisse laut Kunowski keine Rechtsverstöße offenbarten - abgesehen von einer möglicherweise zu langen Lagerung des Substrates auf Feldern, bevor es in den Boden eingearbeitet wurde. Laut Philipp diskutierte die Runde, wie es sich bewerkstelligen ließe, dass von Schönfels' Tätigkeit stärker und nachhaltiger kontrolliert werden kann - "selbstverständlich im rechtlich zulässigen Rahmen", betonte der Bürgermeister. Anfang 2018 werde die Kommune den Unternehmer förmlich zu mehr Transparenz in Bezug auf das Ausbringen von Klärschlamm auffordern. Er möge bei Bedarf die Frage beantworten, was wann ausgebracht wurde. Die Prämisse laute, so Philipp: "Wenn der Unternehmer nichts zu verbergen hat, dann kann er doch die Daten offenlegen." Gegenüber dem Bürgermeister hat sich von Schönfels bereits im Vorfeld kooperativ gezeigt, erklärte Philipp. "Er hat zu verstehen gegeben, ein großes Interesse an einer vernünftigen Klärung der offenen Fragen zu haben", sagte der Bürgermeister. Außerdem will die Stadt das Landwirtschaftsamt in Oranienburg bitten, Einsicht in die bisher erarbeiteten Unterlagen zu gewähren, die sich auf diese Klärschlamm-Ausbringung beziehen. Quelle: Gransee-Zeitung vom 06.12.2017 (Thomas Pilz)
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