26.08.2016, 11:28 Uhr
"Abriss wäre die beste Lösung"
Die CDU Fürstenberg plädiert gemeinsam mit der Allianz für Fürstenberg (AFO) weiter dafür,
Die CDU Fürstenberg plädiert gemeinsam mit der Allianz für Fürstenberg (AFO) weiter dafür, dass die Kommune das Grundstück Müller-Internat an der Wehrbrücke erwirbt - um das Gebäude zu beseitigen und dem Areal eine neue Perspektive zu geben. Das erklärten die Christdemokraten Thomas Burmann, Ilona Friedrich und Olaf Bechert gemeinsam mit Gregor Klos, Fraktionssprecher der AFO. Drei Aspekte führten sie zur Begründung an. Die Stadtverordneten verwiesen zum einen auf die kürzlich zurückliegende Vollsperrung der B-96-Ortsdurchfahrt mitsamt Sanierung der Fahrbahn auf der Wehrbrücke. Unerträglich sei gewesen, dass die Autos wegen der Instandsetzung sechs Wochen lang eine mehr als 30 Kilometer lange Umleitung fahren mussten - weil keine Behelfsbrücke neben die Wehrbrücke gesetzt werden konnte. "Es kann nicht sein, dass wir in dieser Frage keinen Handlungsspielraum haben", ärgerte sich Thomas Burmann. Das müsse sich ändern. Wäre die Villa weg, könnte eine Behelfsbrücke errichtet werden, wenn spätestens in 15 Jahren das Gleiche nochmal droht und wieder die Brücken-Fahrbahn saniert wird. "Jetzt muss doch auch allen Skeptikern klar geworden sein, wie schmerzhaft für Fürstenberg so eine Vollsperrung ist", betonte Thomas Burmann. Zweitens geht es CDU und AFO zufolge um eine Sichtachse hin zum Wasser. "Dieser Havel-Innenstadtbereich wird ja traditionell Klein-Venedig genannt", erinnerte Olaf Bechert. Weil es dort eine idyllische Situation gibt. Bislang sei dies aber von der Bundesstraße aus gar nicht wahrnehmbar. Und drittens müsste bei der Gelegenheit etwas für die Aufenthaltsqualität in dem Bereich getan werden. Da bemühe sich seit einiger Zeit die Kommune, den dritten innerstädtischen Wasserwander-Rastplatz fertigzustellen. Wenn das schlimm aussehende Villen-Gebäude endlich beseitigt wäre, könnte dort sogar noch eine kleine Parkanlage, sprich eine grüne Oase geschaffen werden. Ein Ort, der Urlaubern und Einheimischen gleichermaßen Freude bereitet. Größtes Hindernis hin zu einer einvernehmlichen Lösung ist freilich der Denkmalschutz, merkten die Politiker an. Denn das Internat ist denkmalgeschützt. "Wir regen an, dass man nicht gegeneinander, sondern mit der Unteren Denkmalschutzbehörde Hürden aus dem Weg räumt", so Bechert. Zumal das Gebäude bald 25 Jahre lang keine Nutzung mehr haben wird und dann abgerissen werden könnte. (Quelle: Gransee-Zeitung)
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